Tote Hose beim blauen Federkiel?

Mit nichten! Unser Team hat in den letzten 2 Jahren unwahrscheinlich viel erlebt, sowohl on- als auch offline! Von botanischen Safaris über akustische Highlights bis hin zu Promi Clashs mit der Online Szene gab es kaum etwas, das gefehlt hat. Wir haben viele interessante Leute (und Länder) kennen gelernt, neue Freundschaften und Allianzen geschlossen und sind für die Zukunft mit einem ganzen Container an Ideen, Projekten und Kollaborationen ausgestattet. Unsere schönsten Impressionen gibt es hier bald in einer neuen Blogserie nachzulesen. Ihr dürft also schon mal gespannt sein! Bis dahin,

Liebe Grüße & kind regards,


Eure anonymen Federkiele

Epikanalyse - Das Schloß (Kafka)



Textanalyse zum Roman "Das Schloß" von Franz Kafka



Die Bürokratie, sowie die damit verbundenen Vorschriften und Sprachhürden sind des Öfteren Gegenstand hitziger Diskussionen. Während Ämter und Behörden auf geltenden Bürokratiestrukturen beharren und darauf verweisen, dass sie zur Regelung des gesellschaftlichen Lebens unerlässlich seien, fordern Bürokratiegegner immer wieder einen drastischen Abbau an bürokratischen Hürden, weil sie das öffentliche Leben nach Auffassung der Gegenseite unnötig verkomplizieren. Ähnliche Kontroversen gab es auch zu Zeiten der Weimarer Republik, was in Franz Kafkas unvollendetem Roman "Das Schloss" aus dem Jahre 1938 besonders gut zur Geltung kommt. Der epische Text blieb bis zu Kafkas Tod 1922 unveröffentlicht, wurde später jedoch von seinem Nachlassverwalter Max Brod im Jahre 1926 in der Schriftensammlung "Franz Kafka: Schriften, Tagebücher, Briefe, Kritische Ausgabe" herausgegeben. Der vorliegende Romanauszug beinhaltet die Seiten 9 bis 12 des epischen Textes und erzählt von der Ankunft eines Unbekannten namens K. in einem Schlossgasthof. Im Folgenden wird der Ausschnitt interpretiert und auf seine sprachlichen, formellen, sowie epochenspezifischen Merkmale hin analysiert.


Epic Convention! - Impressionen von der EpicCon 2016


Mission accomplished: Nach einer schier endlosen Irrfahrt durch Frankfurts Straßenschilderwald haben wir es letztes Wochenende doch noch geschafft, unseren Zielort zu erreichen - die EpicCon 2016. Und was wir dort sahen, hat uns echt begeistert. 

Neben Cosplayern aus ganz Europa und Merchandise-Ständen, die Fan- wie Sammlerherzen höher schlagen ließen, entdeckten wir ein paar grandiose Künstler, deren Arbeiten definitiv aus der Masse herausstachen. Unsere schönsten Impressionen gibt's nachstehend auf einen Blick. 



Seltener Friede... Tyrande Whisperwind & Sylvanas Windrunner aus World of Warcraft gemeinsam auf Streifzug

Picture by BrainFox

Pflanzen in der Literatur - Teil 3: Alraune



Die Alraune (Mandragora) ist eine krautige Pflanze, die gemeinsam mit Auberginen, Kartoffeln, Tomaten und Paprika zu den Nachtschattengewächsen zählt. Der Name der Alraune leitet sich nach den Gebrüdern Grimm von einer altgermanischen Seherin ab, die von Tacitus mit dem Namen Albruna überliefert ist. Hierzu muss man wissen, dass der Name aus den althochdeutschen Begriffen alb für "Elf, Zwerg, Faun" und rûnen für "flüstern", beziehungsweise dem gotischen Wort runa für "Geheimnis, Rune" abgeleitet ist. Albruna oder Alraune bedeutet demnach soviel wie Elfenflüstern, Elfengeheimnis oder Elfenrune. Die Namensgebung lässt erahnen, dass sich um die Alraune zahlreiche Mythen ranken. Dabei ist nicht nur das Erscheinungsbild, sondern auch die Heilwirkung der Alraune recht mysteriös...

EpicCon 2016 - Japankult zu Gast in Frankfurt


Auswärtsspiel für die Federkiele! Letzte Woche erreichte uns eine freudige Nachricht. Wir sind eingeladen, bei der EpicCon 2016 in Frankfurt vor Ort von der brandneuen Japanmesse zu berichten. Der Programmplan verspricht jedenfalls schon jetzt ein Dezember-Highlight für jeden Manga, Fantasy und Japanfan zu werden...




EpicCon 2016

Frankfurt Messe, Halle 3
60311 Frankfurt am Main
web: epiccon.de
mail: contact@epiccon.de


Veranstaltungszeitraum: 09. bis 11. Dezember 2016

Öffnungszeiten: täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr



Der Knabe im Moor

O schaurig ist's übers Moor zu gehn,
Wenn es wimmelt vom Heiderauche,
Sich wie Phantome die Dünste drehn
Und die Ranke häkelt am Strauche,
Unter jedem Tritte ein Quellchen springt,
Wenn aus der Spalte es zischt und singt,
O schaurig ist's übers Moor zu gehn,
Wenn das Röhricht knistert im Hauche!

Fest hält die Fibel das zitternde Kind
Und rennt, als ob man es jage;
Hohl über die Fläche sauset der Wind -
Was raschelt drüben am Hage?
Das ist der gespenstische Gräberknecht,
Der dem Meister die besten Torfe verzecht;
Hu, hu, es bricht wie ein irres Rind!
Hinducket das Knäblein zage.



Vom Ufer starret Gestumpf hervor,
Unheimlich nicket die Föhre,
Der Knabe rennt, gespannt das Ohr,
Durch Riesenhalme wie Speere;
Und wie es rieselt und knittert darin!
Das ist die unselige Spinnerin,
Das ist die gebannte Spinnlenor',
Die den Haspel dreht im Geröhre!

Am Wochenende auf der Buchmesse in Frankfurt entdeckt:


Die Arbeit von Autoren erledigt sich nicht allein durch das Tippen von Buchstaben. Es braucht viel mehr, um Romane, Fachartikel, Blogbeiträge und ähnliches zu verfassen. Zeitintensive Recherchen und Korrekturen,  Charakterdesign, ja, manchmal sogar die Ausarbeitung einer ganzen Fantasiewelt mit epischen Chroniken. Und dann ist da noch die Sache mit der Veröffentlichung. Normseiten, Cover, Les-bar-keits-in-dex. 

Ein Allround-Programm für all diese Aufgaben gibt es nicht. Oder doch?